Hubert Hurkacz: polnische Sportgene, Hammer-Aufschlag und Comeback-Qualitäten
Hubert Hurkacz wurde am 11. Februar 1997 in Breslau geboren und wuchs in einer echten Sportlerfamilie auf: Mutter Zofia war polnische Juniorenmeisterin im Tennis, mehrere Onkel standen ebenfalls auf dem Tennisplatz und sein Großvater spielte in der polnischen Volleyball-Nationalmannschaft. Mit fünf Jahren nahm der Rechtshänder zum ersten Mal einen Schläger in die Hand, trainiert von seiner Mutter und seinem Vater Krzysztof. Als kleiner Junge bewunderte er im Fernsehen Roger Federer und beschloss, selbst Profi zu werden. Als Jugendlicher spielte er außerdem viel Basketball. Heute ernährt er sich seit Jahren überwiegend vegan und ist ein leidenschaftlicher Motorsportfan mit einem Faible für alles, was vier Räder hat.
Mit 1,96 Metern Körpergröße ist Hurkacz ein klassischer All-Court-Spieler mit einem gefürchteten Aufschlag, der Spitzenwerte von mehr als 240 Stundenkilometern erreicht und trotzdem präzise platziert ist. Seine beidhändige Rückhand steht der Vorhand in Sachen Tempo kaum nach. Mit flachen, druckvollen Bällen sucht er den direkten Winner und nimmt dafür einige Unforced Errors in Kauf. Am wohlsten fühlt er sich auf Rasen, wo er deutlich öfter ans Netz geht. Eine Eigenheit hat er außerdem: Beim Schlag schließt er die Augen, obwohl jeder Trainer rät, den Ball zu fixieren.
Von der Juniorentour zum ersten ATP-Titel
Als Junior erreichte Hurkacz 2015 an der Seite von Alex Molčan das Doppelfinale der Australian Open. Danach sammelte er auf der ITF- und Challenger-Tour Erfahrung. Bei seinem ersten Grand Slam als Profi, den French Open 2018, schlug er Tennys Sandgren und erreichte die zweite Runde, wo ihn Marin Čilić stoppte. Im selben Jahr spielte er bei den Next Gen ATP Finals. 2019 stand er bei allen vier Majors im Hauptfeld und kam in Wimbledon in die dritte Runde. In Winston-Salem gewann er durch einen Finalsieg über Benoit Paire seinen ersten ATP-Titel. 2020 folgte an der Seite von Felix Auger-Aliassime ein Masters-Titel im Doppel in Paris.
2021: Wimbledon-Coup und erster Masters-Titel
2021 wurde Hurkacz zum Star. Nach dem Titel in Delray Beach gewann er die Miami Open und besiegte im Finale Jannik Sinner. Es war sein erster Masters-Titel. In Wimbledon schlug er im Achtelfinale die damalige Nummer zwei Daniil Medvedev und anschließend den achtmaligen Champion Federer, was ihm sein erstes Grand-Slam-Halbfinale bescherte. Im Herbst gewann er in Metz die Moselle Open. Mit dem Halbfinale beim Paris Masters kletterte er auf Rang neun und qualifizierte sich erstmals für die ATP Finals.
2022 bis 2024: Halle, Shanghai und Platz sechs der Weltrangliste
2022 erreichte Hurkacz in Dubai das Halbfinale, nachdem er im Viertelfinale Sinner besiegt hatte. In Miami musste er sich als Titelverteidiger im Halbfinale Carlos Alcaraz geschlagen geben. In Halle triumphierte er dann mit 6:1 und 6:4 gegen Medvedev und war damit erst der siebte Spieler der Open Era, der seine ersten fünf Endspiele auf der ATP Tour gewann. 2023 feierte er in Monte-Carlo seinen 50. Sieg bei einem Masters-Turnier, mehr als jeder andere polnische Spieler vor ihm. Außerdem gewann er den Titel in Marseille und im Oktober in Shanghai, wo er sich in drei Sätzen gegen Andrey Rublev durchsetzte. Es war sein zweiter Masters-Titel und der siebte Titel insgesamt. 2024 erreichte er das Viertelfinale der Australian Open, gewann in Estoril seinen achten Titel und stand erneut im Finale von Halle. Am 5. August 2024 erreichte er mit Rang sechs seine bislang beste Platzierung in der Weltrangliste.
Comeback nach der Knieoperation
2025 stand Hurkacz im Mai im Finale von Genf, wo er Novak Djokovic unterlag. Im Juni musste er sich einer Operation am Knie unterziehen und pausierte rund sieben Monate. Sein Comeback im Januar 2026 hätte kaum besser laufen können: Beim United Cup besiegte er im Finale gegen die Schweiz Stan Wawrinka und verhalf Polen zum ersten Titel bei diesem Wettbewerb. Seit April 2026 arbeitet er mit dem Franzosen Gilles Cervara zusammen, der lange Zeit Medvedev betreut hat. Im September 2026 stand er in Chengdu zum 13. Mal in seiner Karriere in einem Tour-Finale, seinem ersten seit Genf 2025.
Hubert Hurkacz’ Ausrüstung: Schläger, Saiten, Schuhe & Outfit bei Tennis-Point
Schläger und Saiten von Hubert Hurkacz: Wilson Blade 98 16x19
Seit der Saison 2025 spielt Hubert Hurkacz den Wilson Blade 98 16x19. Zuvor war er lange Yonex-Spieler und griff zuletzt zum Percept. Der Wechsel passt zu seinem Spiel: Der Blade hat eine Kopffläche von 98 Quadratzoll und ein dichtes 16x19-Saitenbild, das viel Kontrolle und Gefühl liefert und flache, druckvolle Grundschläge präzise ins Feld bringt. Bespannt wird der Schläger nach Medienberichten hybrid: mit Luxilon 4G in den Längssaiten und Naturdarm in den Quersaiten. Die passenden Modelle findest du in unserer Auswahl an Wilson Tennisschlägern. Dazu passen Wilson Tennissaiten und Wilson Schlägertaschen.
Tennisschuhe und Tennisbekleidung: Hubert Hurkacz und adidas
Bei Schuhen und Outfit vertraut Hurkacz ebenfalls seit 2025 auf adidas. Auf dem Court läuft er in der adidas Ubersonic (zuletzt der Ubersonic 5), einem leichten Speed-Schuh, der bei schnellen Richtungswechseln Halt gibt. Die passenden adidas Tennisschuhe für Herren findest du bei uns im Shop, noch mehr Auswahl bietet unser gesamtes Sortiment an Tennisschuhen für Herren. Sein Outfit stammt ebenfalls von adidas: Bei uns findest du die adidas Tennisbekleidung, darunter adidas Poloshirts, adidas Shorts für Herren sowie adidas Caps und Visors. Abgerundet wird das Angebot durch unser komplettes Sortiment an Tennisbekleidung für Herren.
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